Albert-Schweitzer-Familienwerk sagt nicht nur „danke“: Corona-Bonus an die Belegschaft in Höhe von 500 Euro

Uslar/Niedersachsen: Das Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V. mit Sitz in Uslar / Landkreis Northeim bedankt sich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die außergewöhnlichen Leistungen in der Corona-Krise. Das Familienwerk schenkt den Mitarbeitenden abhängig von der Wochenarbeitszeit bis zu 500 Euro Corona-Bonus, der auch gleich im Dezember ausgezahlt wird.

„Gerade in Kupper Geschäftsführerder Pflege und in der Betreuung gehen die Belegschaften bis an ihre Belastungsgrenzen und teilweise auch darüber hinaus“, sagt Geschäftsführer Martin Kupper. Die eigene Zeit und die persönlichen Belange spielen in dieser Krise eine untergeordnete Rolle. „Denn zuerst denken unsere Mitarbeitenden an allen 11 Standorten vom Solling bis zur Elbe an die uns anvertrauten kleinen und großen Menschen in der Kinder- und Jugend-, Alten-Kranken- und Behindertenhilfe“, fährt Kupper fort.

Dank und Anerkennung von der Vereinsführung

Mehrfach haben das Kuratorium, der Vorstand und auch die Geschäftsführung in persönlichen Briefen, Emails, Nachrichten und Gesprächen ihre Anerkennung für den außergewöhnlichen Einsatz ausgesprochen. Natürlich kommen der Dank und motivierende Worte gut an. Doch die Menschen müssen auch wirklich spüren, dass sie Außergewöhnliches leisten, da ist sich der Geschäftsführer sicher. Die steuerfreien Prämien der Bundesregierung für die Pflegekräfte waren aus Sicht des Familienwerks ein starkes gesellschaftliches Signal an die Leistungsträger der Nation. Nun setzt der gemeinnützige Verein noch einen drauf und belohnt die gesamte Belegschaft mit einer eigenen Sonder-Gratifikation.

Hintergrund I Zahlungsmodalitäten

  • Alle Mitarbeitenden, die unterjährig in der Zeit zwischen dem 01.03.2020 und dem 30.11.2020 in einem aktiven Beschäftigungsverhältnis gestanden haben und deren Vertragsverhältnis noch ab dem 01.12.2020 fortbesteht, erhalten den Corona-Bonus.
  • Die Höhe der Zuwendung beträgt bei Vollzeitbeschäftigten (38,5 h/Woche) 500,-- EUR brutto, bei Teilzeitbeschäftigten anteilig dem Verhältnis der individuellen wöchentlichen Arbeitszeit zur Vollzeitbeschäftigung von 38,5 h/Woche zum Stichtag 01.12.2020.
  • Auszubildende und Studenten im dualen Studium erhalten 3/5 der maximalen Sonderzuwendung, demnach 300,-- EUR.
  • Geringfügig Beschäftigte erhalten die Zuwendung anteilig Ihrer durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit im Verhältnis zur Vollzeitbeschäftigung (38,5 h/Woche). Grundlage bildet die Dienstplanung am 01.12.2020.
  • Die Auszahlung erfolgt gem. § 3 Satz 11a EStG steuer- und sozialversicherungs-frei bis zu einem max. Freibetrag von 1.500,-- EUR, sofern noch keine weiteren Zahlungen nach § 3 Satz 11a vorgenommen wurden (Bsp.: Corona-Prämie in der Altenhilfe).
  • Sollte nach Anrechnung der Sonderzuwendung noch ein Freibetrag gem. § 3 Satz 11a verbleiben, so kann dieser auf Wunsch der Mitarbeitenden mit steuer- und sozialversicherungsfreier Auszahlung geleisteter Mehrarbeitsstunden -falls unter vorheriger Berücksichtigung der jeweils geltenden BV „Arbeitszeitkonten“ noch vorhanden-  gegen Verzicht auf Freizeitausgleich ausgeschöpft werden.
  • Für alle Mitarbeitenden, die bereits den Freibetrag von 1.500,-- EUR ausgeschöpft haben, wird die Sonderzuwendung in vollem Umfang steuer- und sozialversicherungspflichtig.

Hintergrund II – Das Albert-Schweitzer-Familienwerk

Das Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V. ist eine starke Gemeinschaft in der rund 900 Mitarbeiter mehr als 3.400 Menschen in ambulanten und stationären Einrichtungen betreuen. Der Name ist Konzept: In elf niedersächsischen Städten und Gemeinden wurden regionale Dienstleistungszentren für Menschen geschaffen. Der gemeinnützige Verein bietet individuelle Hilfen für Kinder und Jugendliche, alte, kranke und behinderte Menschen. Viele Menschen vertrauen in den einzelnen Einrichtungsteilen auf die familienähnlichen Strukturen; ein großes Gemeinschaftswerk für hilfebedürftige Menschen: das Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V.